Aktuelles:


Mein Reha-Aufenthalt:

07. September - Heute ist Entlassung...das war´s. Somit beende ich hiermit dieses Kapitel und bedanke mich bei allen, die mich in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben und bei mir waren.

04. September - Noch 3 Tage. Es ist schon ein komisches Gefühl die letzte Tage hier zu verbringen. Man fängt an mehr die Leute zu beobachten, man ist nicht mehr so auf sich fixiert. Und immer wieder geht man im Geist die ganzen Stationen und die damit verbundenen Strapazen durch...immer und immer wieder. Man kann es kaum glauben und erst jetzt sieht man, wie anstrengend doch die ganze Zeit war und was man für einen Kraftakt hinter sich gelassen hat.

31. August - In exakt einer Woche, also Freitag, beende ich hier meine Reha. Ich kann es kaum noch abwarten. Nächste Woche bekomme ich noch einen Gehstock für Zuhause. Man wollte mir ursprünglich einen ekel-braunen andrehen...ne ne leute, entweder metallic-blau oder schwarz, wie ich ihn auch bestellt habe! Gestern waren wir nochmal grillen...3 Bratwürstchen, 1 Käsegriller, 1 Steak, 3 Brötchen sowie Salat und Tzaziki....das reicht dann aber auch erstmal! So...in wenigen Stunden geht´s ab nach Hause und dann die letzte Woche durchbeißen. Das Training ist schließlich nicht leichter, lediglich anders als vorher.

24. August - Irgendwie ist jetzt jeder Tag gleich. Da die großen Schritte gemacht wurden, merkt man die kleinen kaum. Was gestern Abend allerdings ganz nett war: Ich habe mich noch mit paar Leuten verabredet. Auf der Hälfte des Weges merkte ich, dass ich den Stock auf´m Zimmer vergessen hatte. Naja, so bin ich dann den restlichen Abend ohne "Gehhilfe" rumgegangen. Heute sind es noch exakt 2 Wochen zum Entlassungstermin.

15. August - Die Reha nähert sich dem Ende. Meine Fußhebeschwäche ist noch allgegenwärtig sowie das Kribbeln in den Händen. Na gut, as wird auch sicherlich noch dauern. Gegenüber meinem Gewicht vor der Einlieferung liege ich noch knapp 9kg drunter. Wenn ich jetzt andere Patienten sehe, was die noch vor sich haben und was ich schon hinter mir habe...oh mann...da sieht man, was geschafft wurde. Das hilflose Stehen im Stehtrainer, Beine, die auf dem Laufband nur mit Therapeuten bewegt werden können,....ich hab´s hinter mir. Und darüber bin ich verdammt froh. Immer wieder denke ich mir "die armen Schweine", euer Weg ist noch lang.

06. August - ICH HAB´S GESCHAFFT!!! Den Rollator habe ich heute abgegeben, nachdem ich am Wochenende lediglich am Stock oder gar freihändig gegangen bin. Bis zum 08. August war dieses mein Ziel....geschafft. Nach über einem halben Jahr bin ich mit meiner Frau mal wieder spazieren gegangen, war einkaufen...das normale Leben halt. Ich kann endlich wieder am normalen Leben teilnehmen. Die Fußhebeschwäche muss allerdings noch weiter behandelt werden.



30. Juli - Rückblick: Die letzte Woche war, bis zum Freitag, grauenvoll! Erst bin ich am Dienstag beim Training gestürzt, dann habe ich Flüssigkeitsmangel & Magen-Darm-Grippe gehabt. Bei dem Sturz hatte ich schlimme Befürchtungen, da ich starke Schmerzen an den Bändern im Knie hatte. Außerdem berfürchtete ich einen Zehenbruch. Aber...Glück gehabt, Schwamm drüber! Heute geht´s mir wieder blendend. Das Stockgehen klappt mittlerweile prima, werde am Wochenende nur mit dem Stock nach Hause gehen. Den letzten Schritt habe ich somit erreicht....vom Rollator an den Stock, und das ganze vor dem 08. August. Der Weg vom Rollstuhl zum Stock ging somit relativ schnell.
Trotzdem werde ich noch einen Monat Reha machen müssen und werde am 08.09. entlassen. Der Grund hierfür ist, das ich trotzdem noch intensives Training benötige und auch das Marcumar noch abgesetzt werden muß. Also in exakt 6 Wochen kann ich wieder ein normales Familienleben führen und auch arbeiten gehen.

23. Juli - War das ein geniales Wochenende! Am Freitag hat mich mein Freund "Patti" abgeholt und mich nach Hannover gefahren. Die Kinder wußten davon nichts und waren sehr erstaunt, als sie mich morgens im Schlafzimmer gesehen haben. Samstag war Fanclub-Sommerfest am Eilenwiedestadion, Sonntag haben wir bei meinem Vater im garten Fisch gegrillt. Das Training bestand wieder aus Treppensteigen und Gehübungen.

20. Juli - Gestern habe ich mit meinem Therapeuten Treppensteigen geübt....3 Etagen hoch, 3 runter. Also werde ich heute ohne Krankentransport nach Hause fahren. Des weiteren bin ich ca. 50m ohne jegliche Gehhilfe gegangen. Das sieht dann ungefähr so aus, als wenn ein Kleinkind seine ersten Schritte macht. Ich lerne das gehen zum zweiten Mal im Leben.

17. Juli - Was ist schon ein Tag ?? Was mir gestern noch Probleme bereitete ist heute einfach weg!!
Ich bin ca. 30-35m am Stock gegangen, dann mühelos (!!) die Treppen zum 1. Stock hochgestiegen, anschließend wieder runter und gleich wieder 30-35m am Stock zurück...ohne Pause und ohne Schwierigkeiten! Mein rechtes Knie hat sich nun ebenfalls eingependelt und dadurch an Stabilität gewonnen. Man fühlt Tag für Tag wie die Beine und der Unterrumpf kräftiger werden.... tagtäglich frage ich mich mittlerweile, was denn morgen kommt. Es ist einfach geil, ich fühle mich bombastisch! Auch die mittlerweile schwierigsten Übungen bei der Physiotherapie bekomme ich hin. Ich nähere mich dem Ziel hier endlich rauszukommen.

16. Juli - Das Gehen am Rollator ist kein Problem mehr. Meine Knie sind kaum noch durchgedrückt. Das Gehen am Stock wird auch immer besser. Allerdings sind weitere Wege (ab ca. 20m) noch anstrengend. Aber auch hier kommt langsam Sicherheit rein. Der Stock ist nicht mehr so wackelig in der Hand. Das Treppensteigen muß auch noch besser und sicherer werden...ich bleibe am Ball :)
Jetzt merke ich erst richtig die Anstrengungen, täglich 2 Stunden Kraft- u. Konditionstraining sowie 1 Stunde schwimmen. Und dann noch alle Strecken mit dem Rollator absolvieren, das fühlt man dann abends. Die Patienten haben normalerweise maximal 1,5 Stunden körperliches Training am Tag! Wenns nach mir ginge...naja, bin halt übermotiviert und für die jetzige Situation vielleicht etwas zu ehrgeizig. Noch 3,5 Wochen bis zum voraussichtlichen Entlassungstermin.

09. Juli - Heute ist der Tag, auf den ich über 5 Monate lang hingearbeitet habe...ich sitze nicht mehr im Rollstuhl!!!

06. Juli - Mein Gang am Stock ist nicht mehr so wackelig, allerdings bereitet mir mein Gleichgewichtssinn noch Schwierigkeiten. Mittlertweile kann ich erheblich mehr mit meinen Fingern machen. Wasserflaschen kriege ich endlich wieder auf, wie auch Senftüten oder Joghurtbecher. Gestern waren wir mit 18 Leuten Grillen, eine spaßige Angelegenheit. Mein Magen hat sich über die deftige Kost sehr gefreut, da in der Klinik an den Gewürzen stark gespart wird. Allerdings meinte dieser, dass nach 3 Bratwürstchen (2 davon im Brötchen), 2 Steaks, 1 Spieß sowie 3 Portionen Kartoffelsalat doch auch mal Schluß sei.... eine verdammt leckere Angelegenheit.

02. Juli - Heute bin ich zum ersten Mal an einem "normalen" Stock gegangen, eine wackelige Angelegenheit. Nach 5 Monaten Rollstuhl ist mein Gleichgewichtssinn noch nicht optimiert und Kraft fehlt auch noch ein wenig. Aber sicher am Stock zu gehen ist die letzte Hürde...dann kann ich nach Hause.
Da ich den Rollator mittlerweile auf´m Zimmer habe, bin ich damit zur Physiotherapie gegangen. Für den Hin- und Rückweg benötige ich jeweils 25 Minuten...für ca. 200m pro Strecke. Das bedeutete höchste Konzentration...mit Marcumar (Blutverdünner) im Blut sollte man nicht hinfallen! Ich war froh, das beiden Wege problemlos bewältigt wurden. Alles in allem mal wieder ein klasse Tag....aus Reha-Sicht.

26. Juni - Ein genialer Tag! Neueste und wichtigste Info: Für kurze Strecken bekomme ich noch diese Woche einen Rollator auf´s Zimmer! Der Schritt vom Rollstuhl an den Rollator ist der größte und schwierigste Schritt den ich zu meistern habe. Die Rumpfübungen, die ich letzte Woche noch nicht geschafft habe, haben heute prima geklappt. Heute bin ich zum ersten Mal auf ein Ergometer gestiegen, somit wird die "E-Rad-Zeit" wohl abgeschlossen sein.(E-Rad = wie ein Ergometer, man bleibt allerdings im Rollstuhl sitzen). Auch die Hand wird immer "lebendiger". In halbwegs leserlicher Schrift kann ich nun auch wieder Schreiben.

22. Juni - Heute war ein grandioser Tag! Auf dem Laufband bin ich bisher maximal 330m weit gekommen. Heute habe ich in 2x 500m-Etappen meinen ersten Kilometer geschafft. Was eigentlich zum Alltag gehört, war für mich heute was ganz besonderes. Teilweise habe ich mich auf dem Laufband nur mit einem Arm festgehalten, was der Anlaß war, das mein Therapeut mit mir am 4-Punkt-Stock gehen wollte. Und...kurze Zeit später habe ich meine ersten Schritte am Stock absolviert. Es war zwar eine wackelige Angelegenheit, aber aller Anfang ist schwer. Wichtig ist, dass ich endlich aus der rollenden "Köttelkiste" komme! Es ist ein irre-tolles Gefühl wenn man merkt...."Ich bekomme die Kontrolle über meinen Körper zurück".

Mitte Juni - Mittlerweile gehe ich, allerdings mit durchgeschlagenen Beinen, halbwegs sicher am Rollator sowie ohne jegliche Hilfe auf dem Laufband. Meine Unterrumpfmuskulatur gewinnt wieder an Kraft. Ich kann mein Becken im Liegen wieder anheben, die Beine kann ich schwingen und auch mittlerweile gut steuern. Die Oberschenkel-Unterrumpfmuskulatur muß weiterhin trainiert werden....die Übungen sind sehr quälend! Für die ganze Rehazeit gilt es jeden Tag seinen "Schweinehund" zu überwinden...immer wieder! Aber man weiß anschließend, was man geleistet hat und es ist die letzte Hürde! Es bleibt abzuwarten, ob ich bis zum 8. August mich wieder selbstständig auf den eigenen Beinen fortbewegen kann...da wäre Entlassungstag.

Ende Mai - Die Kraft kehrt langsam in die Beine zurück, Gehversuche auf dem Laufband und am Unterarm-Lauftrainer werden immer sicherer. Im Wasser kann ich mittlerweile wieder ohne Hilfsmittel schwimmen, gehen und stehen.

Anfang Mai - Die ersten, großen Fortschritte. Nach Wochen ohne jegliche Erfolge, kann ich nun meinen Unterrumpf und meine Beine wieder bewegen.

März-April - keine Fortschritte.... Eine Thrombose hat mich zudem weit zurückgeworfen.
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